Über

PETRA LORCH    |    EIN DIALOG JENSEITS EXPRESSIVER FARBFORMEN

Farben sind magisch. Wir fühlen uns unweigerlich von ihnen angezogen, denn Farben zeigen uns, wer wir sind. Wir können nicht ohne sie sein, benötigen sie beim Erkennen, Fühlen und Einordnen unseres gesamten Umfeldes. In der Welt der Mode ist ein umfassendes Farbverständnis in jeder Hinsicht präsent – in der Kunst hingegen ist es sogar weit mehr als das: Farben durchdringen Untergründe, stapeln und schichten sich und lassen Kräfte wirken, die weit über einen begrenzenden Verwendungszweck (Rahmen) hinausgehen. Sie ordnen die Struktur zur Form und erzählen in ihrer Dynamik und Flächigkeit häufig weit mehr über den Schöpfers eines Kunstwerks als ihm manchmal lieb ist.  Eine Künstlerin, die in ihren Werken die Kraft der Farbe nahezu exemplarisch auslebt, ist die in Achern lebende und arbeitende Petra Lorch. Seit 1998 ist sie als freischaffende Künstlerin im Bereich der freien Malerei tätig. Zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland dokumentieren ebenso die Wertschätzung ihrer Kunst wie auch der Ankauf ihrer Werke von privat und durch Institutionen.
Petra Lorch arbeitet mit Acrylfarben, die sie in warmen, leuchtenden Farbflächen und hellen Farbebenen auf die Leinwand projeziert. In verschiedenen Schichten entstehen auf diese Weise expressiv anmutende Kompositionen, die Kontrastreichtum sowie auch geometrische Figuren in den bildlichen Rahmen derart gleichmäßig integrieren, sodass die Dominanz der Farbe dabei niemals geschwächt wird, gleichzeitig aber einzelne strukturelle Ingredienzien dem Bild jene innere Spannung vermitteln, welche die Aufmerksamkeit des Betrachters dauerhaft zu fesseln vermag. Ein Dialog mit dem Werk ist notwendig, um den imaginären Farblandschaften der Künstlerin nahe zu kommen. In die flächig, fast haptisch anmutenden, in verschiedenen Farbtönen gehaltenen Erhebungen, drängen häufig helle Farbtöne in den scheinbaren Vordergrund und lassen die Kraft einer stetigen Bewegung entstehen. Realität und Wahrnehmung klaffen interessanterweise auseinander.  Kraftvolle Farbflächen fließen ineinander und lösen sich wieder. Heftige Gefühlswelten in Form einer fast spürbaren Glut entströmen den Bildern. Imagination und Realität verbinden sich zu einem Gesamteindruck, der nicht nur anschaulich das machtvolle Potential der Farbgestaltung offenbart, sondern ebenso die Fähigkeit der Künstlerin zeigt, ihre subjektive innere Welt in faszinierender Form auf die Leinwand zu bannen.

Ein Bericht aus: ARTPROFIL ­ Magazin für Kunst, Heft 100­2013 © SYNTAX.

Medienproduktion + Verlag GmbH, 68219 Mannheim, Deutschland,

http://www.artprofil­kunstmagazin.com, E­Mail: redaktion@artprofil­kunstmagazin.com

 


 

PETRA LORCH    |    A DIALOGUE BEYOND EXPRESSIVE COLOUR FORMS

Colours are magical. They show us who we are and we are inevitably drawn to them. We can not be without them, we need to recognize, feel and classify our entire surrounding area. In the world of fashion a comprehensive understanding of colour is present in every aspect – in the art, however, it is even far more than that: Colours penetrate undercoats, stacking and layering themselves and let forces act far beyond a limited utilization (frame). They assign the structure to the form and tell in their dynamics and dimensionality often far more about the creator of a work of art as it is sometimes preferred. An artist who lives out the power of colour almost exemplary in her work is Petra Lorch, living and working in Achern, Germany. Since 1998 she is an active working, busy artist in the field of abstract paintings. Numerous exhibitions domestic and abroad document the appreciation of her work as well as the sale of her work privately and to institutions. Petra Lorch works with acrylics which she projects in warm, glowing colour surfaces and bright layers of colour on the canvas. In different layers develop therefore expressive compositions which evenly integrate rich sharp contrast as well as geometrical figures in the visual frame, so that the dominance of the colour is never weakened but at the same time individual structural ingredients convey the painting that specific inner tension which permanently captivates the viewers attentions. A dialogue with the work of art is necessary to get close to the imaginary colour landscapes of the artist. In the two-dimensional, almost seemingly tactile and in various shades held elevations, bright shades often push in the apparent foreground and let the force of a steady movement arise. Reality and perception diverge interestingly apart. Powerful layers of colour flow into each other and dissolve again. Fierce emotional worlds in the form of an almost noticable glow escapes from the pictures. Imagination and reality connect to form a complete impression that not only displays the powerful potential of the colour scheme but also shows the ability of the artist to capture her subjective inner world in a fascinating shape on the canvas.

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